Exemplarisch für die Ausstellungsreihe 2008 hat JET die Publikationen Chris Reinecke, Kunst muss sein und Ulf Aminde Ruhe und Ordnung herausgebracht. Chris Reinecke mit Texten von Hans-Jürgen Hafner und Lena Ziese. D/Eng, 48 Seiten, 4-farbig, 22 Abbildungen, davon 14 farbig. Ulf Aminde mit Texten von Susanne Weiß und Wolf Imblig. Deutsch, 48 Seiten, 4-farbig, davon 39 s/w. Herausgegeben von argobooks. Jeweils 8 €, 12 € im Doppelpack.
Die Publikation der im Jahr 2007 stattgefundenen Ausstellungs- und Konzertreihe FEHLER ist bei Jet erhältlich. Sie besteht aus 6 Postern in einer Mappe und ist ohne Korrekturverfahren in einer Auflage von 200 produziert worden. Kosten 12.-
Die Publikation der im Jahr 2006 bei JET stattgefundenen Ausstellungsreihe Was Wäre Wenn ist im Verlag The Green Box (www.thegreenbox.net) erhältlich. Sie besteht aus sechs Mappen, ist Materialsammlung und Dokumentation der Reihe und kostet 12.- €.
JET ist ein unabhängiger Ausstellungsraum für die Präsentation künstlerischer und kuratorischer Arbeitsweisen, der 2005 von Lena Ziese gegründet wurde. Einmal im Jahr entwickeln Künstler und Kuratoren verschiedener Disziplinen für die Räume von JET einen spezifischen Fokus zu einer übergeordneten Thematik. Somit werden verschiedene Zugriffsmöglichkeiten auf ein Thema sichtbar und gleichberechtigt nebeneinander gestellt.
Neben den thematisch orientierten Ausstellungsreihen zeigt JET auch ausgewählte Einzelpositionen.
Nach vier Jahren kontinuierlichen Betriebs mit insgesamt 24 Ausstellungen verlässt JET die Räume am Alexanderplatz im Oktober 2009.
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Ausstellungsreihe 2009
Die im Jahr 2009 bei JET stattgefundene Ausstellungsreihe Spezifisches beleuchtete spezifische Aspekte des Malerischen und des Zeichnerischen, zwei Medien, die in den vorherhegenden Jahren bei JET unterrepräsentiert waren. Statt einen Überblick zu zeigen, ging es um den Zoom auf einen Aspekt oder auf bestimmte Arbeitsweisen. Ganz persönliche Leidenschaften in Bezug auf das jeweilige Medium und den damit einhergehenden Arbeitsweisen wurden sichtbar gemacht. "WIE ist etwas gemacht?" war die zentrale Frage der Ausstellungsreihe. Weitere Inhalte ergaben sich aus der Untersuchung dieser Frage oder sind ganz selbstverständlich hierzu parallel gelaufen.
Die Ausstellungsreihe des Jahres 2008 hat KünstlerInnen vorgestellt, deren selbst gewählter oder zwangsweise geführter Lebensentwurf ihre künstlersiche Praxis bedingt. Uns interessierte, an welchen Stellen in künstlerischen Arbeiten Kunst und Leben eine Einheit bilden. Hierbei waren für uns gerade die künstlerischen Positionen interessant, die sich nicht bewusst und programmatisch für eine Symbiose von Kunst und Leben entschieden haben, sondern bei denen sich Aspekte des eigenen Lebens in die künstlerische Produktion eingeflochten haben.
2007 Ausstellungs- und Konzertreihe FEHLER
Die Veranstaltungsreihe FEHLER hinterfragte die Konstruktion des "Fehlers" und dessen gesellschaftliche Kategorisierung, wobei der Fehler nicht als Regelwidrigkeit betrachtet, sondern als positive Handlungsanweisung verstanden wurde. Es kam auf unterschiedliche Weise zu einer produktiven Nutzbarmachung diverser Fehlerphänomene und der Affirmation und Umarmung von fehlerhaftem Material.
2006 Ausstellungsreihe Was Wäre Wenn
Die Ausstellungsreihe Was Wäre Wenn fragte nach Visionen und alternativen Szenarien für individuelle und gesellschaftliche Probleme.
Eine kritische Gegenwartsanalyse wurde mit Handlungsstrategien für die Zukunft verbunden.