Spezifisches

Installationsansicht Johansson

Installationsansicht Johansson

Installationsansicht Johansson, Kisch

Installationsansicht Johansson, Kisch

Installationsansicht Bannat, Ravens

Installationsansicht Bannat, Ravens

Spezifisches #1

Zum Zeichnerischen

 

14.02. - 28.03.2009

 

Sven-Ake Johansson, Jürgen Kisch, Christoph Bannat und Thomas Ravens, zusammengestellt von den ehem. Betreibern des WBD Martin Städeli, Michael Dethleffsen und Thomas Ravens.

 

Für die erste Ausstellung innerhalb der Reihe Spezifisches haben sich die ehem. Betreiber des Ausstellungsraums WBD (WandBodenDecke) erneut zusammengetan und einen Ausschnitt ihres Programms mit Fokus auf zeichnerische Positionen ausgewählt. Das WBD war ein Projektraum, der von 2000 bis 2006 von Michael Dethleffsen, Thomas Ravens und Martin Städeli in Berlin betrieben wurde und für die Gründung von JET durchaus gewisse Vorbildfunktion hatte.

Die Webseite existiert noch unter www.webede.com.

 

Mit Jürgen Kisch, Christoph Bannat, Sven-Ake Johansson und Thomas Ravens stellen die ehm. WBD-Betreiber künstlerische Positionen vor, die das Medium Zeichnung auf sehr unterschiedliche Weise für sich nutzen, um eigene (Bild)Welten entstehen zu lassen.

 

Sven-Ake Johansson ist Komponist und Musiker, Poet und bildender Künstler, Autor und Initiator verschiedener Musikproduktionen. Insofern sind seine gezeichneten Helikopter auch Verweis auf einen Technologie- und Geräuschekosmos, dem sich Sven-Ake Johansson aus vielfältigen Richtungen nähert und ihm herrlich eigenwillige Aspekte abtrotzt.

 

Zeichnungen von unterwegs, vorgefundene Bildtypologien, daneben aber auch sprachliche Gebrauchsstrukturen liefern Jürgen Kisch Anhaltspunkte und Motive für einen zeichnerischen und dichterischen Bearbeitungsprozess, der durch die Veränderung bekannter visueller und sprachlicher Muster eine ebenso poetische wie analytische Bildwelt entstehen lässt.

 

Thomas Ravens konstruiert zeichnerisch fiktive Städte, die das Planen von Unmöglichem und das Befürchten von Möglichem in einer Abbildung gleichzeitig vereinen. Städte werden zu Projektionen gesellschaftlicher Sehnsüchte und Ängste, die Schreckensvision und utopische Vision gleichermaßen sind. Zu diesem Zweck hängt er fiktive Konstellationen über gefundenes Material und bringt diese somit in einen vermeintlichen Zusammenhang.

 

Christoph Bannat verstrickt religiöse Motive, Agitprop Ästhetik und zu Zeichnung gewordene Textfragmente in einer Wandarbeit, auf die in einer zweiten Ebene wiederum Zeichnungen montiert sind.

 

 

Installationsansicht Ravens

Installationsansicht Ravens

Thomas Ravens

Thomas Ravens

Thomas Ravens

Thomas Ravens